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Bläserobmann Walter Freyeisen

Jagdhornblasen – Unser Brauchtum muss gepflegt werden!

Das Jagdhornblasen hat eine alte, gewachsene Tradition. Schon im 12 Jahrhundert werden Jagdhörner erwähnt und im Niebelungenlied werden schon die Signale "Zum Essen" und "Sammeln" geblasen. Zum jetzigen Brauchtum entwickelte sich das Jagdhornblasen in der Zeit des Feuderalismus (1300-1848). Viele damals entstandenen Signale, manche leicht verändert, werden heute noch benutzt.

Gleiches gilt für unsere "Waidmannssprache" und das Legen der "Brüche".

Unser heute gebräuchliches Jagdhorn ist in der Stimmung B gehalten, das sogenannte "Fürst-Pless-Horn". Sein Name leitet sich vom kaiserlichen Hofjagdmeister Fürst-Pless ab.

Bei damaligen Hofjagden seit 1878; trug der Fürst immer ein kleines zweiwindiges Jagdhorn bei sich, das er auch gut zu Gehör bringen konnte. Dieses von da an Fürst-Pless-Horn genannte Instrument verbreitete sich bis heute zum meist benutzen Jagdhorn der Jägerschaft.

Ein Starkes Bein jeder jagdlichen Vereinigung ist und bleibt seine Jagdhornbläsergruppe. Die Bläsergruppe hat nämlich immer die große Chance, die Jägerschaft in der Öffentlichkeit klangvoll und somitpositiv zu präsentieren. Hier können Missverständnisse der Bevölkerung gegenüber der Jagd abgebaut werden.

Natürlich bekommen Zusammenkünfte, Vereinsfeste u.s.w. durch den Klang der Hörner einen passenden Rahmen. Nutzen wir diese Chance auch weiterhin und lassen die Hörner erschallen!

Auch heute, in unserer schnellen Zeit, sollten doch alle "Jungjäger" schon aus Sicherheitsgründen auf einer Jagd die Leitsignale richtig deuten können. Deshalb tretet in den Bläsercorps ein.

Hierzu wende ich mich besonders an alle Jungjäger/innen, die sich noch in der Ausbildung befinden; aber auch an alledie jüngst den Jägerschlag bekommen haben, in der Hoffnung den einen oder anderen in unserer Bläsergruppe mit dem Signal "Begrüßung" willkommen heißen zu dürfen.

Seit 10 Jahren gehöre ich mit Freude der Bläsergruppe des SJK an. An den Übungsabenden geht es locker und kameradschaftlich zu, es wird alsonicht nur geblasen, sondern auch gelacht oder jagdliches und vieles mehr besprochen.

Nur Mut, stoßt doch mal ins Horn! Ein erster Ton wird schon herauskommen und die Übung macht den Meister.

Ich würde mich über jede Verstärkung der Bläsergruppe freuen und verbleibe mit einem "Waidmannsheil".

 

Ansprechpartner: Bläserobmann Walter Freyeisen
Tel. 069/655236

Übungsstunde: Montags 19:30 Uhr im Clubhaus des S.J.K.
Frankfurt - Wendelsweg 175 (nähe Goetheturm)